Suchen Sie Mitarbeiter?
Schalten Sie jetzt für 65 Franken ein Stellenangebot auf Gastro-Express, der führenden Jobbörse für das Schweizer Gastgewerbe. Jahresabos ab 390 Franken.
08.06.2022
Logiernächtezahl ist um 54% gestiegen
Touristische Beherbergung in der Wintersaison 2021/22
Die Schweizer Hotellerie verzeichnete in der vergangenen Wintersaison (von November 2021 bis April 2022) insgesamt 14.6 Millionen Logiernächte. Gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode entspricht dies einer Zunahme von 54.0% (+5.1 Millionen Logiernächte). Die ausländische Nachfrage stieg um 196.7% auf 5.6 Millionen Logiernächte (+3.7 Millionen). Bei den inländischen Gästen erhöhte sich die Nachfrage um 18.9% (+1.4 Millionen) auf 9.0 Millionen Logiernächte. Dies geht aus den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik hervor.
Die Nachfrage stieg in der gesamten touristischen Wintersaison 2021/2022 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode stark an, wobei die Zunahme zwischen 24.8% (April 2022) und 94.8% (November 2021) variierte. Im Vergleich zur Wintersaison 2019/2020 wurde ein Plus von 14.1% registriert.
Ausländische Nachfrage zieht wieder an
Nach einem Einbruch in der Wintersaison 2020/2021 (minus 70.4% / minus 4.5 Millionen Logiernächte) zog die ausländische Nachfrage wieder an. Während der gesamten Wintersaison 2021/2022 wurden kräftige Zunahmen verbucht.
Im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode erhöhte sich die Nachfrage von November 2021 bis April 2022 um 196.7% (+3.7 Millionen Logiernächte) auf insgesamt 5.6 Millionen Logiernächte. Die stärksten Anstiege wurden zwischen Februar und April beobachtet. Trotz dieses markanten Wachstums lag die Logiernächtezahl in der Wintersaison 2021/2022 noch immer 12.2% unter dem Niveau von 2019/2020.
Mit einem Plus von 2.5 Millionen Logiernächten (+147.3%) in der Wintersaison 2021/2022 trugen die Gäste aus Europa erheblich zu diesem Anstieg bei. Die stärkste absolute Zunahme war mit 789’000 zusätzlichen Logiernächten (+135.0%) bei den Besuchern aus Deutschland zu verzeichnen. Dahinter folgen das Vereinigte Königreich (+450’000; +729.3%) und Frankreich (+237’000; +75.8%). Die Nachfrage der Gäste des amerikanischen Kontinents (+616’000; +866.3%) wie auch jene der Gäste aus Asien (+475’000; +744.6%) erholte sich ebenfalls.
Höchststand bei der inländischen Nachfrage
Die Logiernächtezahl der Gäste aus der Schweiz verzeichnete in der Wintersaison 2021/2022 einen neuen Rekord. Sie kletterte im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 18.9% (+1.4 Millionen) auf 9.0 Millionen. Abgesehen vom April (minus 10.5%) war die Entwicklung in allen Monaten positiv. Im Vergleich zur Wintersaison 2019/2020 erhöhte sich die Nachfrage um 39.9%.
Plus in allen Tourismusregionen
Alle Tourismusregionen registrierten in der Wintersaison 2021/2022 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode ein Logiernächteplus. In den Bergregionen erhöhte sich die Nachfrage: in Bern Region um 47.3%, im Wallis um 41.1% und in Graubünden um 31.6%.
Noch stärker stieg sie in den städtischen Regionen an. Die grössten prozentualen Zunahmen waren in Genf (+189.2%), Zürich Region (+152.0%) und Basel Region (+112.0%) zu beobachten. Diese Regionen hatten am stärksten unter den nationalen und internationalen Covid-Einschränkungen gelitten.
Auch im Vergleich zur touristischen Wintersaison 2019/2020 verbuchten die Bergregionen ein Wachstum. Es belief sich auf +24.0% im Wallis, +23.6% in Graubünden und +15.3% in Bern Region. In den städtischen Regionen war die Nachfrage rückläufig. Die Abnahme reichte von minus 7.6% (Basel Region) bis minus 6.1% (Zürich Region).
In der Wintersaison 2021/2022 erhöhte sich die Logiernächtezahl der inländischen Gäste in den Bergregionen um 11.5% in Bern Region, um 11.4% im Wallis und um 11.1% in Graubünden. Am stärksten war die Zunahme jedoch in den städtischen Regionen. Im Tessin ging die Nachfrage zwar um 15.5% zurück, lag aber dennoch 172.6% über dem Wert zwei Jahre zuvor.
Bei der inländischen Nachfrage verzeichneten alle Tourismusregionen gegenüber der Wintersaison 2019/2020 einen Anstieg. Auch die ausländische Nachfrage nahm verglichen mit der entsprechenden Vorjahresperiode in allen Tourismusregionen zu, lag aber dennoch 12.2% unter dem Wert der Wintersaison 2019/2020. Lediglich vier Regionen erzielten gegenüber 2019/2020 ein Plus: das Tessin (+8.4%), Graubünden (+2.9%), die Ostschweiz (+1.7%) und das Wallis (+0.7%).
- BAK-Prognose: Vorkrisenniveau wird 2023 wieder erreicht
- Dauerhafter Krisenmodus: Das Gastgewerbe durchlebt stürmische Zeiten
- Hohe Benzinpreise beeinträchtigen Restaurant-Umsätze
Dossiers: Konjunktur | Tourismus
Permanenter Link: https://www.baizer.ch/aktuell?rID=8400
Suchen Sie eine Stelle im Gastgewerbe?
Inserieren Sie kostenlos auf Gastro-Express, der führenden Jobbörse für das Schweizer Gastgewerbe!